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02 / 11 / 2013

21. Berlin Match Race: Richard (FRA), Monnin (SUI), Oehme (GER), Lindberg (FIN) ziehen ins Halbfinale ein – Plätze fünf bis zehn stehen fest

Berlin, den 02. November 2013: Beim 21. Berlin Match Race ist die Round Robin – die sogenannte Vorrunde – abgeschlossen. Im Halbfinale stehen der Franzose Mathieu Richard, der Schweizer Eric Monnin, der einzige deutsche Skipper im Teilnehmerfeld Felix Oehme und der Finne Staffan Lindberg. Die Plätze fünf bis zehn sind ausgesegelt. In der Vorrunde segelten 30 Top-Segler insgesamt 45 Matches. Morgen werden die Halbfinale, das große und das kleine Finale gesegelt. Beim ISAF Grade 2 Event geht es um wichtige Weltranglistenpunkte und die begehrte Berlin Match Race Trophy. Das Berlin Match Race ist die älteste Match Race Veranstaltung Deutschlands. Besucher können morgen auf dem Zuschauerschiff „Spreediamant“ die packenden Finalrennen hautnah beobachten. Der Eintritt ist frei.

Nach der Round Robin war klar: Der Franzose Mathieu Richard geht als bester Skipper aus der Vorrunde heraus – sieben Siege : zwei Niederlagen seine Bilanz. Ihm folgen mit sechs Siegen Eric Monnin (SUI), Staffan Lindberg (FIN) und auch der deutsche Skipper Felix Oehme aus Hamburg. „Es hat einfach alles geklappt – wir fühlen uns auf dem Boot gut, auf dem See. Alles perfekt“, sagte Oehme. Der Hamburger konnte heute alle seiner drei Matches für sich entscheiden. Aber bei einem Sieg ging es um Millimeter: Der Ire Philip Bendon musste in seinem Duell mit Öhme noch auf der Ziellinie einen Strafkringel drehen. Das nutzte der Hamburger und zog an ihm vorbei. Das Team Monnin (SUI) war nach der gelungenen Vorrunde so glücklich, dass es sich am Nachmittag einen Ausflug nach Berlin gegönnt hat.

Richard, der zwar mit sieben Siegen als Bester ins Halbfinale geht, darf sich seinen nächsten Gegner aussuchen. Staffan Lindberg wird er vielleicht nicht wählen – gegen ihn hatte er in der Round Robin verloren.

Der gestrige Führende, Nicolai Sehested (DEN), erwischte heute einen miserablen Tag: in allen drei Matches musste er sich den Konkurrenten geschlagen geben. „Wie ich gestern sagte: neues Spiel neues Glück – wir hatten heute keines. Der Wannsee zeigte sich von einer sehr böigen Seite mit drehenden Winden“, erklärte der Däne. Auch Titelverteidiger Keith Swinton (AUS) konnte nicht ins Halbfinale einziehen. Ärgerlich für ihn – denn er verpasste das Halbfinale um Zentimeter und das obwohl er im entscheidenden Rennen führte. Dann schwächten zwei Strafkringel das australische Team und Swinton verlor noch auf der Zielgeraden. Sehested und Swinton trafen dann im Kampf um die Plätze fünf und sechs aufeinander – der Däne gewann und liegt damit auf dem fünften Platz, vor Swinton auf Rang sechs. Außerdem musste Przemyslaw Tarnacki (POL) gegen Philip Bendon (IRL) ran und im Schlusslichtduell traf Mark Lees (GBR) auf Joachim Aschenbrenner (DEN). Die Ergebnisse: siebter Tarnacki, achter Bendon, neunter Aschenbrenner, zehnter Lees, der kein einziges Rennen – weder der Vorrunde noch der Matches um Platz neun – gewinnen konnte.

Wettfahrtleiter Mark Bayer: „Wir haben wieder einen vollgepackten Segeltag mit straffem Programm hinter uns. Aber wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Die Segler waren sehr diszipliniert“.

Besucher können morgen auch wieder an Bord gehen und die spannenden Finalrennen beobachten – nämlich auf das Zuschauerschiff „Spreediamant“ von der Reederei Riedel. Kommentiert werden die Rennen vom ZDF Moderator und Segelexperten Nils Kaben. Die „Spreediamant“ legt um 10 Uhr ab. Alle zwei Stunden ist sie wieder im Hafen – dann können neue Gäste an Bord gehen. Der Eintritt ist frei. Die Rennen beginnen um 10 Uhr. Die Siegerehrung ist für 16 Uhr geplant.

Unterstützt wird das 21. Berlin Match Race von der Audi AG und der Audi Berlin GmbH, der Berliner Volksbank, Wempe Berlin Kurfürstendamm, dem Bekleidungspartner Marinepool und Bacardi.

Presseboote stehen zur Verfügung.