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06 / 11 / 2010

Berlin Match Race: Halbfinalplätze hart umkämpft

Wieser, Marinho, Hansen und Robertson im Viertelfinale siegreich. Am Samstagnachmittag qualifizierten sich vier Teams für das morgige Halbfinale des 19. BMW Berlin Match Race.

Der einzige deutsche Teilnehmer Markus Wieser, der aus Schweden stammende Vorjahressieger Björn Hansen, der Neuseeländer Phil Robertson sowie der Portugiese Alvaro Marinho konnten sich gegen ihre Gegner durchsetzen. Über drei Runden segelten die acht Viertelfinalpaare im direkten Duell gegeneinander.

Statt der ursprünglich geplanten fünf Durchläufe entschied die Wettfahrtleitung das Viertelfinale in drei Durchläufen durchzuführen, um den Zeitplan halten zu können. Zunächst trat Markus Wieser gegen den Südafrikaner Ian Ainslie an und besiegte ihn in zwei von zwei Duellen, so dass ein drittes Match nicht mehr ausgetragen werden musste. „Der Wind war heute wesentlich schwächer als in den Vortagen, dadurch konnten wir mehr taktische Manöver segeln“, so der erfahrene Segler.

In Wiesers Crew segelt mit Ulrike Schümann auch die einzige Frau beim Berlin Match Race mit. Sie tritt wie Markus Wieser für den Verein Seglerhaus am Wannsee an. Die zweimalige Vizeweltmeisterin der Bootsklasse Yngling freut sich beim Match Race mitsegeln zu können: „Es ist eine große Ehre für mich dabei sein zu dürfen und gegen internationale Spitzensegler anzutreten. Das Berlin Match Race gehört zu den bedeutendsten Segelevents Deutschlands, aufgrund der harten Konkurrenz ist die Teilnahme auch für erfahrene Segler wie mich eine lehrreiche Erfahrung.“

Der Portugiese Alvaro Marinho erwartet ein hart umkämpftes Halbfinale: „Noch ist alles offen und die Konkurrenz ist groß. Natürlich streben wir den Titel an, aber Markus Wieser hat ein starkes Team und sicherlich einen Heimvorteil, denn er kennt das Revier rund um den Wannsee sehr gut.“ Beim morgigen Halbfinale werden das schwedische Team von Björn Hansen und das portugiesische Team von Alvaro Marinho gegeneinander antreten. In der zweiten Paarung trifft Markus Wieser auf den Neuseeländer Phil Robertson.

Ebenfalls heute ausgetragen wurden die Wettkämpfe um die Platzierungen fünf bis zwölf. Den fünften Platz konnte sich das französische Team um Pierre-Antoine Morvan sichern. Den sechsten Platz ersegelte das südafrikanische Team von Ian Ainslie. An siebter Stelle folgt der Russe Evgeny Neugodnikow. Keith Swinton aus Australien belegt den achten Platz. Bereits in der Vorrunde ausgeschieden war Mads Ebler, gefolgt von Eric Monnin, Przemyslaw Tarnacki sowie Nicolai Sehested.

Von:  Ohle, Cedric